ArcGIS Data Interoperability

ArcGIS Data Interoperability

ArcGIS Data Interoperability

28.09.2015

Kaum ein anderes GI-System hat sich so etabliert wie ESRI ArcGIS. Mit 43% Marktanteil führt an der Software aus Redlands kaum ein Weg vorbei. Und dennoch kann man damit nicht mehr als eine Handvoll Formate lesen und weiterverarbeiten.

Mit der ArcGIS Data Interoperability Extension ist es möglich aus ArcGIS auf die Konvertierungs- und Transformations Engine von FME zuzugreifen. Damit erhält man Zugang zu unterschiedlichen Datenquellen, die in ArcGIS direkt weiterverarbeitet werden können. Natürlich kann man damit auch einfache Formatkonvertierungen durchführen und allen voran erhält dadurch Zugang zu den enormen ETL-Funktionalität, mit der sich FME auszeichnet.

Die Data Interoperability Extension eröffnet dem ArcGIS-Nutzer folgende Möglichkeiten:

 

Integration verschiedener Formate

Geodaten unterschiedlicher Art, sei es andere GIS-Systeme, CAD-Daten, Webservices, Tabellen können einfach in ArcGIS eingefügt werden und dort einheitlich mit ArcGIS-Werkzeugen verarbeitet werden. Man kann die gesamten Datensätze einlesen oder nur die Layer und Tabellen auswählen, die man wirklich benötigt.

 

Erstellen von Daten für andere GI-Systeme

Daten, die mit ArcGIS erstellt wurden können dank der Erweiterung auf unterschiedliche Weise weiterverbreitet werden. So ist es z.B. möglich aus ESRI-Daten ein Geo-PDF zu erstellen oder mit einer KML-Konvertierung die Daten in GoogleEarth dartellen.

 

Migration von unterschiedlichen Datensystemen

Viele ArcGIS-Nutzer verwenden die Data Interoperability um von einem GI-System in ein anderes zu migrieren. Die Extension unterstützt unterschiedliche Datenbankformate und die Spatial ETL Engine erlaubt einem den Zugriff auf alle Tabellen und Attribute, die von der Migration betroffen sind.

 

Validierung von Daten

Daten, die mit ArcGIS verarbeitet werden sollen, können mit der in FME vorhandenen Funktionalität zunächst nach ihrer Gültigkeit und Konformität überprüft werden.

 

Datenabgleich

Mittels ChangeDetection ist es dank der Erweiterung möglich, Veränderungen bei aktualisierten Daten zu lokalisieren.

 

Automatisierung von Prozessen

Letztendlich ist es möglich die ETL-Funktionen, die die Erweiterung bietet mit ArcGIS-Funktionen im ModelBuilder zu intergrieren. Dies erfolgt über die, aus FME bekannten, Pulished Parameter. Diese Workflows können anschließend auf ArcGIS Server publiziert und in dessen Umgebung ausgeführt werden.

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