FeatureWriter

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FeatureWriter

29.02.2016

Seit den ersten Anfängen ist FME als eine ETL-Software bekannt, die eine Datenstruktur von einem Format (Reader) zu einem anderen (Writer) überführt. Nahezu jeder Workspace, der seit dem erstellt wurde, wurde mit einem Reader initiiert und mit einem Writer beendet.

Mit FME 2016 bannt sich eine Revolution an, die dieses Konzept zu beenden scheint. Die starre ETL Struktur erlaubte keine Bearbeitung der Daten nachdem diese an den Writer gesendet wurden und es konnten auch keine vorbereitenden Schritte eingeleitet werden, bevor die Daten mit dem Reader gelesen wurden. Zumindest beim zweiten Punkt wurde 2011 mit dem FeatureReader abhilfe geschaffen, der Daten auch zur Laufzeit des FME Prozesses lesen konnte.

Mit der Einführung des FeatureWriters in FME 2016 kann der klassische ETL-Prozess nun endgültig aufgebrochen werden, indem Daten auch nach ihrem Schreiben weiter bearbeitet werden können.

Der FeatureWriter kann auswählen in welches Format geschrieben wird und besitzt alle Parameter des ausgewählten Formats. Der große Vorteil gegenüber einem konventionellen Writer ist natürlich die Möglichkeit der Weiterbearbeitung im gleichen Schritt, was zuvor nur durch Benutzung eines Shutdown-Skripts möglich war.

 

Der Parameterdialog entspricht weitgehend, dem konventioneller Writer mit der Definition des Zielpfads und der Konfiguration der Formatparameter für das ebenfalls hier ausgewählte Zielformat. Der mittlere Teil des Dialogs gliedert sich in einen linken und rechten Bereich. Im linken Fenster sind die definierten FeatureTypes aufgelistet, die zum Schreiben ausgewählt werden können. Die Eingangsports des FeatureWriters entsprechen den Namen der FeatureTypes, die mit dem Transformer verbunden wurden.

Der rechte Bereich entspricht dem FautureType-Dialog mit den bekannten Tabs (General, User Attributes, Format Attributes und Format Parameters). Wie bei gewöhnlichen Writern können hier auch alle dynamischen Einstellungen und FanOuts definiert werden.

Durch die Auswahl von „Automatic attribute definition“ kann das Attributschema automatisch, abhängig von der angebundenen Quelle generiert werden. Im unteren Bereich befinden sich schließlich spezielle Transrformer-Attribute, die die Informationen über den Schreibvorgang beinhalten, wie der Name des geschriebenen Datensatzes, den FeatureTypes und der Anzahl der geschriebenen Features.

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