FME non-spatial

Multiple Sheets, Datenbereiche, Datenvorschau und Schema-Anpassung am Excel-Reader.

FME non-spatial

23.12.2013

Warum FME für Excel nutzen?


Aufgrund seiner Benutzerfreundlichkeit und Flexibilität gehört Excel immer noch zu den beliebtesten Formaten um schnell und einfach Datenstrukturen aufzubauen und wichtige Informationen zu sichern. Excel ist sozusagen die Shape-Datei für nicht-räumliche Daten. Oft werden Excel-Tabellen online zur Verfügung gestellt und eignen sich sehr gut zur Präsentation von Ergebnissen.

 

Große Excel-Datensätze können aber die Software schnell an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit bringen. Oft müssen Daten erstmal restrukturiert, gefiltert und verkleinert werden, bevor eine eingehende Analyse möglich ist. Es kann aber auch sein, dass die Excel-Daten räumliche Informationen, wie X/Y-Koordinaten beinhalten, mit denen die Objekte verortet werden könnten. Vielleicht können sie aber auch über Attribut-Paare mit räumlichen Objekten verbunden werden, wodurch sich die Möglichkeit bietet, mit ihnen räumlichen Operationen durchzuführen.

 

Vielleicht will man aber auch mehrere Tabellen miteinander verbinden. Und das wichtigste – vielleicht will man all das zukünftig immer wieder mit seinen Daten tun!

 

Lesen und Schreiben von Spreadsheets


Der Excel-Reader- und Writer wurde in der aktuellsten FME-Version grundlegend überarbeitet. So kann der Reader jetzt mehrere Excel-Quellen simultan verarbeiten und sogar bestimmte Bereiche einzeln einlesen. Zusätzlich kann das Schema des Readers, mittels der Attributvorschau speziell angepasst werden. Dabei ist es sogar möglich Attribute mit Koordinaten zu kennzeichnen, mit dem entsprechenden Koordinatensystem zu versehen und gleich als räumliche Objekte einzulesen!

 

Auch der Excel-Writer unterstützt das Schreiben von Multi-Tabellen. Ein Feature-Type-Fanout schreibt die Daten automatisch in die entsprechenden Excel-Sheets. Es können Wertebereiche definiert und Spalten einzeln formatiert werden.

 

Sollen die Tabellen auch noch bestimmten visuellen Richtlinien entsprechen, so fügt man einfach ein Excel-Template zum Writer hinzu. Damit können Tabellen formatiert, Diagramme erstellt und Datensätze herausgehoben werden.

 

Verortung, Manipulierung und Abfragen


Zu den wichtigsten Funktionalitäten gehört sicherlich die Verortung von Datensätzen aus Koordinaten-Informationen bzw. durch Geokodierung oder durch das Joinen aus anderen Datensätzen. Damit erhält man räumliche Datensätze, die wiederum allen GIS-Funktionalitäten unterzogen werden können.

 

Weiterhin können Excel-Daten mit anderen Datenquellen gemergt werden. Mit dem InlineQuerier ist sogar eine Abfrage der Excel-Datensätze via SQL möglich.

 

Der Transformer AttributePivoter erzeugt unterschiedliche Zusammenfassungen und statistische Analysen der Excel-Daten.

 

Natürlich können Excel-Tabellen, wie Daten aus anderen Formaten beliebig bearbeitet werden. Daten können umstrukturiert, Attribute hinzugefügt, Objekte getestet, gefiltert, gruppiert, gesplittet werden und natürlich noch vieles mehr. Große Tabellen können bereinigt werden. Zudem eignet sich Excel auch perfekt dazu um die Ergebnisse von FME-Prozessen zu protokollieren.

 

Automatisierung


Der größte Vorteil bei der Bearbeitung von Excel-Tabellen mit FME ist wahrscheinlich die Permanenz eines FME-Workspaces. Wurde einmal ein Model zum prozessieren von Excel-Daten definiert, kann dieser immer wieder verwendet werden.

 

In der Verbindung mit dem FMEServer und dessen Scheduling-Funktionalität, kann der Prozess vollständig automatisiert werden.

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