FME Server 2012

FME Server

01.08.2012

Auch 2012 wurde der FME Server überarbeitet und mit neuen Funktionen ausgestattet. Das macht sich bereits bei der Installation bemerkbar. Diese wird über einen schnellen und selbsterklärenden Installer gestartet, der bei Bedarf auch alle benötigten Komponenten wie Lizenz-Server,  eine eigene Servlett-Engine und Datenbank-Treiber (JDBC) mitinstalliert.

 

Daten aus dem Internet können jetzt auf einfache Weise auf dem FME Server integriert werden. Bisher mussten diese zuerst manuell heruntergeladen, auf einem lokalen Rechner gespeichert und dann auf den FME Server hochgeladen werden. FME Server 2012 greift nun direkt auf Internetressourcen zu. Dazu genügt lediglich die Angabe der entsprechenden URL. Dies führt zu noch mehr Effizienz beim Betrieb des FME Servers.

 

Eine bedeudende Neuerung ist die Unterstützung von ActiveDirectory. Damit kann der Administrator ActiveDirectory-Ressourcen auf einfache Weise als Benutzerrollen in der Benutzerverwaltung integrieren. Die Einbindung in eine bestehende Unternehmensstruktur wird einfacher, FME Server wird sicherer und das Security-Handling übersichtlicher.

 

Eine weitere Neuheit im FME Server ist der ereignisgesteuerte Data Push. Dabei handelt es sich um Serverprozesse, die eine Verteilung von Informationen erlauben, sobald diese zur Verfügung stehen. So kann z.B. der FME Server Benachrichtigungen via E-Mail, Twitter oder SMS ausschicken, sobald in einem Datenbestand eine Interaktion stattfindet (z.B. Aktualisierung über einen Newsfeed). Mittels Workspace wird dieser Feed permanent abgefragt und im Falle einer Änderung erhält der Administrator eine Benachrichtigung per E-Mail.

 

Die Kontrolle über ausgeführte Server-Prozesse wird durch das Request Tracking vereinfacht. Der neue eingeführte published Parameter FME_SECURITY_USER beinhaltet den Namen des Benutzers, der den Prozess gestartet hat. Damit kann eine Datenbank erstellt werden, die die durchgeführten Prozesse samt Benutzer speichert. Wie alle published Parameter ist auch dieser über den Workspace zugänglich. Damit kann man also auch ein eigenes Security-Handling innerhalb des Workspaces aufbauen, indem man mit einem Tester den Benutzer abfragt und abhängig davon den Workflow entsprechend steuert. Ein weiterer published Parameter für den FME Server ist FME_SECURITY_ROLES, der die Rolle des aktuellen Benutzers beinhaltet.

 

Neben zahlreichen technischen Neuerungen wurde auch weiter an der Handhabung des FME Servers gearbeitet. In der Admin-Oberfläche für das Security-Handling kann man einzelnen Benutzergruppen Berechtigungen zum Lesen, Schreiben und Starten von Repositories erteilen. Des Weiteren können Berechtigungen für das Erstellen von neuen Repositories und Services vergeben werden.  So kann man z.B. einstellen, dass eine bestimmte Gruppe zwar die Workspaces in einem Repository starten, jedoch nicht herunterladen oder eigene Workspaces hochladen kann.  

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