FME-Labor: Shell Technology

Freitag, 15. Juni 2012

Damit werden mehrere Transformer in einem vereinigt. Hierfür gibt es ein neues Dialogfenster, den sogenannten Texteditor. Dort kann u.a. eingestellt werden, ob der Wert des neuen Attributs eine feste Konstante sein soll, aus einem anderen Attribut übernommen wird, von einem zur Laufzeit eingegebenen Parameter stammen soll oder ob man durch eine Verkettung unterschiedlicher Werte ein neuer String generiert möchte. Im Fortgeschrittenen-Modus, kann man sogar mathematische Berechnungen und arithmetische Operationen durchführen. Die Shell-Technology ist ab FME 2012 in den meisten Transformer verüfgbar.

 

So konnte man z.B. früher mit dem AttributeCreator lediglich ein neues Attribut mit einem fest vorgegebenen Wert generieren. Für eine Manipulation des Attributwertes, wie das Zusammenfügen von Strings, diversen Berechnungen oder Übergabe der Werte aus anderen Attributen, Variablen oder Parametern musste man viele unterschiedliche Transformer verwenden. Bei umfangreichen Attributmanipulationen entstanden so sehr große Workbench-Dateien mit vielen Transformern.

 

Wer jetzt das Parameterfenster des AttributeCreators öffnet erkennt sofort die Fülle an neuen Funktionen. So kann man den Wert eines anderen Attributs, wie beim AttributeCopier, übergeben. Um vom Benutzer eingegebene Parameter in den Workspace zu übernehmen, braucht man keinen ParameterFetcher mehr sondern nur noch die entsprechende Methode des AttributeCreators. Anstelle des StringConcatanators, der mehrere Werte zu einem String verbunden hat, baut man sich seinen String nun aus den beschriebenen Funktionen im neuen Text Editor des Transformers zusammen.

 

Doch damit ist man immer noch nicht am Ende des Funktionsumfangs. Wechselt man im Text Editor in den Fortgeschrittenen-Modus, so kann man nun auch mathematische Berechnungen und arithmetische Operationen durchführen.

 

Soll der Wert des Attributs z.B. die Größe der Fläche oder Länge der Linie wiedergeben, den Wert einer Koordinate beinhalten, eine eindeutige ID aufweisen und noch vieles mehr, genügt nur noch ein Blick in die Feature Functions des Transformers.

 

Die bisherige Vorgehensweise von FME war streng iterativ und verlangte ein nacheinander Abarbeiten von einzelnen Schritten. Ab 2012 wird durch die beschriebene „Shell-Technology“ die Arbeitsweise wesentlich kompakter. Dies kann, je nach Komplexität des Workspaces, eine Einsparung von über 50% der Transformer bedeuten.

 

Mehr Tipps und Tricks zur Anwendung von FME finden Sie in unserem FME-Labor.


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