SQL Editor

SQL Editor

SQL Editor

17.01.2016

Eine der vielen neuen Erweiterungen in FME 2016 ist der verbesserte Dialog im SQL-Editor. Der SQL-Editor wird immer automatisch geöffnet, sobald FME die Eingabe von SQL-Anweisungen erlaubt, sei es in den klassischen SQL-Transformern wie SQLCreator und SQLExecutor aber auch an zahlreichen anderen Stellen wie z.B. dem „SQL statement before/after Translation“-Parameter.

Der Run-Button

Das erste auffällige Merkmal ist der „Run“-Button im SQL-Editor. Diese Schaltfläche unterscheidet den SQL-Editor von allen anderen Edtioren in FME. Denn z.B. im Gegensatz zum Text- bzw. Arithmetic Editor wird das Statement nicht als Teil des FME-Prozesses ausgeführt, sondern erlaubt ein sofortiges Ausführen der Anweisungen unabhängig vom FME-Workflow. Ursprünglich konzipiert um die definierten SQL-Anweisungen zu testen und sicherzugehen, dass die definierten Anweisungen nicht zum Absturz des FME-Prozesses führen, indem z.B. auf nicht existente Tabellen zugegriffen wird oder aus Mangel an Berechtigungen.

Der Run-Button erlaubt aber auch Vorprozessierungen an der Datenbank, vor dem eigentlichen FME-Prozess, wie z.B. das Löschen der Datensätze vor der erneuten Befüllung der Tabelle. Mit anderen Worten jede mit dem Run-Button abgesetzte Anweisung wird umgehend ausgeführt und committed. Selbstverständlich ist dies eher für einmalige Aktionen gedacht und nicht dafür vorgesehen eine Tabelle vor jeder Prozessierung zu Entleeren, was natürlich direkt in den DB-Parametern angegeben werden sollte. Der Run-Button funktioniert bei allen gängigen DB-Formaten.

Rechtsklick

Neben dem Run-Button konnte mit der Einführung von zahlreichen Shortcuts die Effinienz bei der Arbeit mit SQL-Anweisungen gesteigert werden. So werden z.B. im SQL-Editor alle Tabellen der ausgewählten Datenbank dargestellt. Durch Rechtsklick auf eine Tabelle wird ein Kontextmenü geöffnet, bei dem man angeben kann ob eine Anweisung als add-, create-, drop-, duplicate-, truncate-, cross join- oder select-Anweisung durchgeführt werden soll. Ferner ist auch die Auswahl von mehreren Tabellen gleichzeitig möglich, auf die die Anweisung angewendet werden soll.  Das Delimeter-Zeichen wird dabei automatisch in die Anweisung integriert.  Zusätzlich können auch Spalten direkt ausgewählt bzw. in die eigene SQL-Anweisung direkt eingefügt werden, falls nicht vordefinierte SQL-Statements benutzt werden.

Weitere Verbesserungen

In früheren Version hat die Inspect-Funktionalität zum direkten Laden eines FeatureTypes aus dem Workspace in den Inspector bei DB-Formaten nicht  funktioniert. Mit FME 2016 wurde dieses Manko endlich behoben. Des Weiteren wurde die Inspect-Funktion auch in den SQL-Editor integriert.

Schließlich als letzte Erweiterung ist das Einfügen der „Named“-DB-Verbindungen in den Navigator als eigener Abschnitt „Database Connections“ zu erwähnen. Dadurch können Datenbank-Verbindungen als eigene Objektgruppen im FME-Modell behandelt werden.

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