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BIM-Lake 2026: Offene Standards als Schlüssel für die digitale Infrastruktur

Zwei Männer stehen auf einer Treppe in einem hellen, eleganten Innenraum und führen eine Präsentation. Der links stehende Mann hält ein Mikrofon, der rechts stehende wirkt als Gastgeber. Im Vordergrund sitzen Zuhörer; im Hintergrund sieht man die Treppenanlage und eine Bar.
Szene auf dem Meer mit mehreren Segelbooten: ein auffällig schwarzes Segelboot dominiert im Vordergrund, weitere weiße Segelboote am weiter entfernten Horizont. Hintergrund ist ein bergiges Küstenpanorama unter blauem Himmel mit Wolken.

Entwicklungen und Zukunftsthemen rund um offene Standards, Infrastruktur und den Betrieb digitaler Bauwerke am Bodensee.

Am 24. Juni 2026 traf sich die DACH-openBIM-Community beim BIM-Lake 2026 am Bodensee, um sich über aktuelle Entwicklungen und Zukunftsthemen rund um offene Standards, Infrastruktur und den Betrieb digitaler Bauwerke auszutauschen. Das von buildingSMART Austria organisierte Event bot mit seinem interaktiven Format die ideale Plattform für den fachlichen Dialog zwischen Auftraggebern, Planern, Betreibern und Technologieanbietern.


Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Vortrag von Thomas Galka (axmann geoinformation) und Morten Loës (VIE Build) zum Thema „GIS als Raum- und Systemlogik“. Im Fokus stand die Frage, wie sich BIM- und GIS-Daten zu einem durchgängigen digitalen Informationsraum verbinden lassen. Anhand praxisnaher Beispiele aus Infrastruktur, Gebäudemanagement und Echtzeitdaten zeigten die beiden Referenten, wie der räumliche Kontext den entscheidenden Mehrwert für Planung, Betrieb und fundierte Entscheidungen schafft.
Die zentrale Botschaft des Vortrags: BIM beschreibt das „Was“, GIS ergänzt das „Wo“ und „Warum“. Erst die Kombination beider Welten ermöglicht ein umfassendes Verständnis komplexer Infrastrukturen und schafft die Grundlage für effiziente, interoperable und zukunftssichere digitale Prozesse. Offene Standards spielen dabei eine Schlüsselrolle, um Daten über Systemgrenzen hinweg nutzbar zu machen und langfristig Mehrwert für Auftraggeber und Betreiber zu schaffen.
Eine entscheidende Rolle spielt dabei die FME-Plattform von Safe Software. Mit ihrer Fähigkeit, Daten aus unterschiedlichsten Systemen und Formaten – von BIM und GIS über Datenbanken bis hin zu Echtzeit-Datenströmen – zu integrieren, zu transformieren und zu automatisieren, bildet FME die technische Brücke zwischen den verschiedenen Datenwelten. So entstehen durchgängige Workflows, die nicht nur den Datenaustausch erleichtern, sondern auch die Grundlage für fundierte Analysen, digitale Zwillinge und zukunftsfähige openBIM-Prozesse schaffen.


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